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Die letzte Etappe nach Rom

Ich stehe vor dem Petersdom. Drei Wochen folgte ich dem Taukreuz auf dem Franziskusweges, um hier zu stehen. Aber ich fühle mich traurig. Hatte ich erwartet, dass mich Tränen der Freude treffen würden. Ich sitze nun in einer Bar, um darüber nachzudenken. Es strömen die Erlebnisse der ersten Etappen, die steilen Aufstiege zu den Berggipfeln der Toskana, die romantischen Steinbauten der Bergdörfer, die Waldlandschaften, das Zirpen auf den trockenen Pfade und die wilden Blumenwiesen durch meinen Kopf. Es ist nicht das finale Ziel, der Petersdom, sondern der Weg und die tägliche Entbehrung, die das Besondere sind. Auch die lange Planung ist Teil des Weges, die zum Erfolg des Abenteuers beitrug. Ich werde meine Vision, klimafreundlicher Outdoor-Erlebnisse folgen. Wenn ich in Berlin zurück bin, beginnen Planungen zu neuen Abenteuer.


Von Monterodondo führten mich 3 km zum Bahnhof, um die letzten Kilometer nach Rom zu fahren. Es ist gewiss schöner vom Bahnhof im Osten zum Petersdom in Westen zu wandern.

Eine Unterkunft mit Herz

Die Unterkunft L'Alighieri in Monterondondo ist wirklich außergewöhnlich. Sehr einfallsreiche Ideen, die mich als Gast angesprochen haben. Eine Expressomaschine im Zimmer, ein frisch gebackener Kuchen, gebackene Keckse der Region, Joghurt, leckeren Saft und ein handgefertigter Waschbeutel mit angeschriebenem Willkommensgruß. Hier hatte ich das Gefühl willkommen zu sein.